Peter Neitzke: Schwarze Wände

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Inhalt
Leo Wildbergers prominenteste Bauten fallen Sprengstoffanschlägen zum Opfer – präzise ausgeführt, Täter und Motiv unbekannt. Der Architekt schweigt, dann taucht er ab. Endlich redet er. Während eines Vortrags im Baukunstarchiv, seinem letzten großen Entwurf, überrascht er sein Publikum mit einem Satz, den man von einem Architekten nicht erwartet hätte: „Vor dem Haufen Asche, der von einigen meiner Bauten übrig geblieben war, leuchtete mir auf einmal ein, dass nicht alles bleiben mu¨sse, was irgendjemandem einmal die Welt …“ Wildbergers endgültig letztes Wort. Heldenhaft, liest man bei Leopardi, sei „das Verbrechen, auch ohne Schaden und Gefahr, immer dann, wenn eine Person es begeht, die sonst keines beginge“. Wer ist der Held?

Autor
Peter Neitzke ist Architekt, Autor und Mitherausgeber der Buchreihe Bauwelt Fundamente. Lebt in Zürich. Letzte Veröffentlichungen: Boulevard Ecke Dschungel. StadtProtokolle, Hamburg 2002; FavelaMetropolis. Berichte aus Rio de Janeiro und São Paulo, Basel, Boston, Berlin 2004

 

Pressestimmen: Textem in den Medien

Buch

Peter Neitzke: Schwarze Wände

Roman, Hardcover, 171 Seiten, 18 Euro

Textem-Verlag 2008, ISBN 978-3-938801-42-0 Bestellen

Verlag und Impressum
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