Achim Stegmüller: Nagaoka - Textem-Verlag, Hamburg

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Inhalt
Während dieser Tage war das Reisfeld zur archäologischen Ausgrabungsstätte erklärt worden. Unter der Fahrradgarage von Nagaoka wollte man einen alten Kaiserpalast aus dem achten Jahrhundert lokalisiert haben. Hinter der Rückseite der Fahrradgarage waren daher alle Reispflanzen beseitigt worden, eine Fläche ungefähr so groß wie ein halber Tennisplatz. Ein kleiner Bagger stand neben der Ausgrabungsstätte, in dessen offene Kabine ich mich nachts zur Wache setzte. Ich mochte die Baggerkabine. Hier hatte ich Ruhe, hier war ich für mich. Ich trank ein, zwei Bier, hatte eine gute Sicht auf das Dach der Garage. Sobald die Gespenster auftauchten, wollte ich hinauf und sie vertreiben.
Autor

Achim Stegmüller, 1977 in Heidelberg geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, danach Japanologie in Tübingen, Kyôto und Osaka. Veröffentlichte ein Sachbuch über berühmte Liebessszenen der Filmgeschichte im Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig; Lyrik und Prosa u.a. in ndl, Edit, Sprache im technischen Zeitalter. Lebt in der Nähe von Kyoto und in Berlin.

 

Pressestimmen: Textem in den Medien

Buch

Achim Stegmüller: Nagaoka, 174 Seiten, Hardcover, 18 Euro, Textem-Verlag 2007, ISBN 978-3-938801-30-7 Bestellen

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